* in Tamsweg in Österreich
† 1529
Alexius wurde während der Belagerung von Wien durch die Türken zusammen mit dem Priester Theobald von Wiener Neustadt sowie den Laienbrüdern Bernhardin von Töllersheim und Zachäus von Zwettl gefangen genommen und ermordet.
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Hl. Bertrand von Garriga
* der Garrigue * bei Alès, Südfrankreich
† 1233, Frankreich
Ordensprovinzial
Bertrand trat als Gefährte und Vertrauter von Dominikus in den Orden ein und wurde 1216 erster Prior des Klosters St-Romain in Toulouse. 1217 wurde er nach Paris gesandt, 1221 zum ersten Provinzial für die Provence ernannt. Er sorgte für eine weite Verbreitung des Ordens in Südfrankreich. Ob seiner strengen Askese wurde er hoch geachtet.
Bertrands Reliquien wurden 1414 nach Orange übertragen und 1561 von Anhängern Calvins verbrannt.
Hl. Eskil
† 6. September 1181, Frankreich
Erzbischof von Lund
Eskil studierte in Hildesheim und wurde Bischof von Roskilde in Dänemark. Er wurde dann Erzbischof in Lund, Primas von Schweden und päpstlicher Gesandter. Im Investiturstreit stellte er sich auf die Seite des Papstes, 1171 wurde er gefangen genommen und ins Exil nach Frankreich geschickt. 1177 verzichtete er auf sein Amt und zog sich ins Zisterzienserkloster Clairvaux zurück.
Hl. Maginold (Magnus, Mang)
* 699, St. Gallen, Schweiz
† 772, Bayern
Glaubensbote im Allgäu
Maginold, zunächst mit anderen zusammen Einsiedler und Mönch im heutigen St. Gallen, wurde - nach der Vita seines Freundes Theodor - im 8. Jahrhundert der Apostel des Allgäus. Der Legende nach war er Gefährte von Kolumban und Gallus, tatsächlich war er wohl im Auftrag von Bischof Wikterp zusammen mit Tozzo und Theodor ab etwa 746 im Oställgäu tätig. Während Theodor in Kempten blieb, wirkte Maginold am oberen Lech und baute zunächst ein Bethaus in Waltenhofen, dann gründete er im heutigen Füssen eine Zelle, die von König Pippin dem Jüngeren mit Gütern ausgestattet wurde und aus der eine klösterliche Gemeinschaft wuchs.
Nach einer Reihe von Wundererzählungen überwältigte Maginold einen Drachen, der ihm den Weg versperren wollte, und zwang einen Bären, von seinen Äpfeln abzulassen. Mit seinem Stab soll er Schlangen und Bären, die die Einwohner bedrohten, vertrieben haben.
Nach dem Tod von Bischof Wikterp verfiel die Mönchsgemeinschaft, um 850 wurde sie vom Augsburger Bischof Lanto wiederbegründet; Maginolds Gebeine wurden erhoben und in die Krypta übertragen, das nach ihm benannte Benediktinerkloster St. Mang in Füssen entstand.
Maginold wurde als Apostel des Allgäus auch in Tirol, in der Schweiz sowie in Altbayern und Schwaben hoch verehrt und teilweise zu den Nothelfern gezählt. Auch heute noch wird in Schussenried und Wangen im Allgäu ein silberner St.-Mang-Stab bei Bittprozessionen gegen Flurschäden über die Felder getragen.
Hl. Theobald von Wiener Neustadt
* Wiener Neustadt, Österreich
† 1529
Priester, Märtyrer
Theobald wurde während der Belagerung von Wien durch die Türken zusammen mit den Laienbrüdern Alexius von Tamsweg, Bernhardin von Töllersheim sowie Zachäus von Zwettl gefangen genommen und ermordet.
Hl. Zachäus von Zwettl
† 1529
Laienbruder, Märtyrer
Zachäus, Laienbruder in Stift Zwettl, wurde während der Belagerung von Wien durch die Türken zusammen mit dem Priester Theobald von Wiener Neustadt sowie den Laienbrüdern Alexius von Tamsweg und Bernhardin von Töllersheim gefangen genommen und ermordet.
15 Wenn dein Bruder gegen dich sündigt, dann geh und weise ihn unter vier Augen zurecht! Hört er auf dich, so hast du deinen Bruder zurückgewonnen.
16 Hört er aber nicht auf dich, dann nimm einen oder zwei mit dir, damit die ganze Sache durch die Aussage von zwei oder drei Zeugen entschieden werde.
17 Hört er auch auf sie nicht, dann sag es der Gemeinde! Hört er aber auch auf die Gemeinde nicht, dann sei er für dich wie ein Heide oder ein Zöllner.
18 Amen, ich sage euch: Alles, was ihr auf Erden binden werdet, das wird auch im Himmel gebunden sein, und alles, was ihr auf Erden lösen werdet, das wird auch im Himmel gelöst sein.
19 Weiter sage ich euch: Was auch immer zwei von euch auf Erden einmütig erbitten, werden sie von meinem himmlischen Vater erhalten.
20 Denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.
Der Nationalfeiertag war auch heuer wieder Anlass für die Vertreter der verschiedenen Glaubensgemeinschaften, zu einem gemeinsamen Gebet am Schärdinger Stadtplatz einzuladen.
Der Islam ist im Gerede, nicht zuletzt ist diese Religion bei uns durch die vielen AsylwerberInnen aus verschiedenen muslimischen Ländern ins Bewusstsein getreten.
dazu luden REKI (Karin Rachbauer), Dekanatsverantwortlicher "Brücken bauen im Dekanat Andorf" (Martin Brait) und RegionalCaritas (Berta Burghuber) ein.